200 Jahre Bayerischer Nationalrausch

Sonderausstellung im Stadtmuseum zur Jubiläums-Wiesn ab 09.07.2010

Das erste Oktoberfest fand 1810 anlässlich der Hochzeit des bayrischen Kronprinzen Ludwig mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen statt. Seitdem wird das Oktoberfest kontinuierlich auf der Theresienwiese, genannt „Wiesn“, veranstaltet. Dabei hat sich der Charakter des Festes entscheidend verändert: vom bayrischen Nationalfest monarchistischer Prägung zum „größten Bierfest der Welt“ mit bayrischem Image. Die Sonderausstellung präsentiert geschickt ausgesuchte Festrelikte wie das Hochzeitskleid von Prinzessin Therese, Preisfahnen für Pferderennen und Schiessen, Bierfässer, die Bierschlegel vom „Ozapft is“, die Hantel vom Steyrer Hans und die Guillotine vom Schichtl. Ein perfekter, aber auch nachdenklicher Einstand zum Fest!


100 Jahre Schack-Galerie

Meisterwerke der Deutschen Romantik

Erlkönig und Loreley, Rübezahl und Zwerge, Drachen und Furien: Fabelwesen und Märchengestalten entführen Sie in die Kunstwelten des 19. Jahrhunderts. Adolf Friedrich Graf von Schack war einer der bedeutendsten privaten Kunstsammler Münchens ab 1855. Zu seiner Sammlung zählen Meisterwerke der Deutschen Romantik von Carl Spitzweg, Moritz von Schwind, Leo von Klenze und Carl Rottmann. Als Mäzen Franz von Lenbachs und Arnold Böcklins erwarb er einige der Hauptwerke dieser Künstler, die bis heute zum Bestand der namhaften Galerie zählen, die Kaiser Wilhelm II. dauerhaft München zusprach.


Starke Frauen

Sonderausstellung in der Antikensammlung

Die starken Frauen dieser Ausstellung entstammen dem Mythos, nicht der historischen Realität. Der Mythos steigert ihre "Stärke" ins Extreme und macht ihr Schicksal zeitlos gültig. Sprichwörtlich wurde die Kampfkraft der Amazonen. Doch schufen die Griechen viele Figuren starker Freuen: Europa, Medea, Ariadne, Lysistrata – große Namen gewaltiger, einflussreicher, liebevoller und verführerischer Frauen der antiken Mythologie, die Europas Geistes- und Kunstgeschichte nachhaltig beeinflusst haben, werden anhand der griechischen Vasenmalerei lebendig. Doch verdeutlicht die Ausstellung zugleich, wie sehr auch unser gegenwärtiges Frauenbild noch von den Vorstellungen der griechischen Welt geprägt ist.


Museum Brandhorst

Klassiker der zeitgenössischen Kunst

Mit der Eröffnung des Museums Brandhorst im Mai 2009 erfährt das Areal der Pinakotheken einen fulminanten Schlussakkord: Die farbeprächtige Architektur von Sauerbruch Hutton beheimatet mit Werken von Cy Twombley, Sigmar Polke, Bruce Nauman und Andy Warhol Meisterwerke der zeitgenössischen Kunst, die das Gespür des Sammlerehepaares Brandhorst für die herausragenden Kunstwerke des ausgehenden 20. Jahrhunderts belegen. Eine perfekte Ergänzung zur Pinakothek der Moderne, die verdeutlicht, welche oft überraschenden Akzente die aktuelle Kunstszene setzt.


Deutsches Museum - Zentrum Neue Technologien

Nanotechnik und Astrophysik

Im November 2009 eröffnete Bundespräsident Köhler das spektakuläre Zentrum für Nano- und Biotechnologie. Beweist das Deutsche Museum damit seine Zukunftsorientierung oder folgt es einem aktuellen Nano-Hype? Zudem werfen die komplexen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse gewichtige gesellschaftpolitische Fragen auf. Die rund vierzig Abteilungen des Deutschen Museums dokumentieren die stetige Suche des Menschen nach den kleinsten und den größten Bausteinen und Zusammenhängen. Der Rundgang möchte die inhaltlichen Zusammenhänge der Sammlung erschließen und verschafft Ihnen einen Überblick über die spannende Geschichte und die Zukunftsperspektiven des Hauses.