Münchner Dorfkirchen

Tour 1 (Änderungen vorbehalten)

Die Halbtagestour führt Sie in den Osten Münchens zum Kirchlein St. Mariä Himmelfahrt in Salmdorf. Nach 10-jähriger Renovierung ist dort ein Kleinod der bayerischen Kunstgeschichte wieder zu besichtigen: eine Pieta von 1340. Es geht weiter nach St. Ägidius in Keferloh, dessen Kirchenraum zu den reinsten der Münchner Romanik zählt. Und schließlich lernen Sie die reichen Kunstschätze von St. Maria Ramersdorf kennen, neben Altötting Bayerns ältestes Marienwallfahrtszentrum.


Münchner Dorfkirchen

Tour 2 (Änderungen vorbehalten)

Die Halbtagestour führt Sie zur Schlosskapelle Blutenburg, einem spätgotischen Meisterwerk, das mit den Namen Jörg von Halsbach und Jan Pollack verbunden ist. In Neuhausen besuchen Sie die alte Winthirkirche, besuchen die Rokoko-Kirche St. Georg in Bogenhausen und den kleinen Künstlerfriedhof und gelangen schließlich nach Fröttmaning, wo sich zwischen Schnellstraßen und Industrie die älteste Kirche im Münchner Raum behauptet: Heilig Kreuz. Die romanischen Fresken stellen einen einmaligen Schatz der bayerischen Kunstgeschichte dar.


Das kaiserliche Grab

Die Münchner Frauenkirche

Erkunden Sie die Wirkstätte der Erzbischöfe von München und Freising, die größte gotische Hallenkirche Süddeutschlands: Die Frauenkirche. Der Bau des Meisters Jörg von Halsbach verschlang vor über 500 Jahren enorme Summen. Ziel des Aufwands war die repräsentative Gestaltung der Grablege Kaiser Ludwigs IV., doch der Bau fiel in die politisch brisante Zeit der Reformation. Gedacht als Symbold für Bayerns Herrschaft, wurde er zugleich Wegweiser in das konfliktreiche konfessionelle Zeitalter, in dem Bayern zum Verteidiger des Katholizismus wurde. Der Rundgang führt Sie zu Meisterwerken sakraler Kunst von der Romanik bis zur Gegenwart.


Die Nähe Roms

Der Alte Peter

Jahrhunderte lang bestand zwischen den beiden großen Pfarrkirchen, dem Alten Peter und der Frauenkirche, ein fruchtbarer Wettstreit, dem die Kunst- und Kirchengeschichte Münchens viel zu verdanken hat. Finanziert durch Patrizierfamilien und das Herrscherhaus gleichermaßen, waren am Bau und an der Ausgestaltung des Alten Peter zahlreiche große Künstler beteiligt: Ignaz Günther, Cosmas Damian und Egid Quirin Asam, Johann Baptist Straub und andere Meister des Rokoko. Dabei orientierten sie sich wesentlich am Vorbild der päpstlichen Architektur und Kunst, die seit Herzog Wilhelm V. München zum "Deutschen Rom" machte.


Bollwerk der Gegenreformation

St. Michael

Die berühmtesten Baumeister und Bildhauer Bayerns errichteten im Auftrag Herzog Wilhelms IV. am Ende des 16. Jahrhunderts die damals größte Renaissancekirche, St. Michael. Angeschlossen an das neue Jesuitenkolleg wurde sie Zentrum katholischer Gegenreformation und in ihrer Dimension sichtbarer Ausdruck der an Rom und Wien orientierten bayerischen Politik. Der Besuch erklärt Ihnen die spannende und für Bayerns Geschichte Richtung weisende Epoche, stellt die Kunstwerke exemplarisch vor und schließt den Besuch der Wittelsbacher Gruft mit ein.


Italienische Pracht

Die Theatiner Kirche

Renoviert zeigt sich die Theatinerkirche nun wieder in ursprünglich lichtem Glanz. Gestiftet von Bayerns Kurfürstenpaar 1662 anlässlich der Geburt ihres Sohnes wuchs der Bau im 18. Jahrhundert zu Münchens größter Barockkirche. Das Hofzeremoniell, insbesondere die prunkvollen Bestattungen, bestimmten die längste Zeit das kirchliche Leben, handelte es sich doch um die offizielle Hofkirche der Wittelsbacher, an der die Dominikaner erst 1954 ihre Wirkstätte fanden. Die Führung schließt einen Besuch der Fürstengruft mit ein.