Willkommen in München!

Frühjahr und Sommer 2017 bieten reichlich Gelegenheit zu Kunstgenuss: Das Bayerische Nationalmuseum präsentiert eine der schönsten Kunstsammlungen des Barock und Rokoko, und im Lenbachhaus begeistern die Meisterwerke des "Blauen Reiters", und Führungen im Bayerischen Justizpalast oder im Münchner Rathaus gewähren seltene Einblicke. Anlässlich des 150. Geburtstags Kurt Eisners lässt sich die Geschichte der Revolution 1918 und der Münchner Räterepublik erkunden, oder Sie flanieren durch das Alte Schwabing der Künstler auf den Spuren des Schriftstellers Ludwig Thoma, der in diesem Sommer ebenfalls seinen 150. Geburtstag feiert.

Wie München zur königlichen Residenzstadt und zur bayerischen Landeshauptstadt, zur Kunstmetropole, zur Universitätsstadt und zum modernen Wirtschaftsstandort aufstieg, erfahren Sie am besten auf einer abwechslungsreichen Stadtführung. Oder Sie entscheiden sich für die Ausstellung im Münchner Stadtmuseum "TYPISCH MÜNCHEN!".

Ich freue mich, Ihr individuelles München-Programm zu gestalten! Georg Reichlmayr

 

Aktuell 2017


Lutherjahr 2017:

Meisterwerke Tilman Riemenschneiders und seiner Zeit

Das Bayerische Nationalmuseum präsentiert seine herausragende Sammlung an Meisterwerken des Würzburger Schnitzers Tilman Riemenschneider in einem aufwändig neu gestalteten Ambiente. Riemenschneiders detailverliebte Arbeiten gewähren einen tiefen Einblick in die theologischen Konzepte und Fragestellungen und die humanistische Philosophie der Reformationszeit. Gemeinsam mit den wertvollen Objekten der Sammlung Bollert werden die spannende Zeit Martin Luthers und alle Umbrüche in Gesellschaft und Politik lebendig.

Lutherjahr 2017:

Jesuiten und Gegenreformation in München

Im Auftrag Herzog Wilhelms V. errichteten Bayerns berühmteste Baumeister und Bildhauer vor über 400 Jahren die damals größte Renaissancekirche nördlich der Alpen: St. Michael. Angeschlossen an das mächtige Jesuitenkolleg wurde sie Zentrum der katholischen Gegenreformation und in ihrer Dimension sichtbarer Ausdruck der an Rom orientierten bayerischen Politik. Der Besuch erklärt die spannende und für Bayerns Geschichte richtungsweisende Epoche, stellt herausragende Kunstwerke vor, darunter die einzigartige Bronzearbeit Giambolognas, und schließt den Besuch der Wittelsbacher Gruft mit ein. 

70 Jahre Bayerische Verfassung:

Der Justizpalast am Stachus

Vor 120 Jahren, zur Regierungszeit des Prinzregenten Luitpold, baute der Münchner Architekt Friedrich von Thiersch den gewaltigen Justizpalast. Seither dominiert die neobarocke Fassade das Stadtbild am Karlsplatz. Bis heute beherbergt das imposante Gebäude das Staatsministerium der Justiz und bildet den zentralen Ort der bayerischen Rechtsprechung. Die meisten Kammern des Landgerichts München 1 sind hier untergebracht, ebenso der Bayerische Verfassungsgerichtshof und das Oberlandesgericht. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Raum, in dem 1943 die Prozesse gegen die Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" vor dem Volksgerichtshof stattfanden. Eine spannende Reise durch die Bayerische Justizgeschichte.


150. Geburtstag Kurt Eisners:

Revolution und Freistaat!

Das Münchner Stadtmuseum präsentiert anlässlich des 150. Geburtstags des ersten Ministerpräsidenten Bayerns eine biographische Ausstellung. Der politische und publizistische Werdegang Kurt Eisners, der bei einem Attentat am 21. Februar 1919 auf offener Straße erschossen wurde, steht dabei im Fokus. Eisner wird gezeigt als charismatische, von vielen Seiten vereinnahmte und dadurch auch widersprüchliche Persönlichkeit. Ein spannender Einblick in die revolutionären Geschehnisse in München 1918 und 1919.

150. Geburtstag Ludwig Thomas:

Der Simplicissimus in Schwabing

Die Kunststadt München fand im Vorort Schwabing ihr "bayerisches Montmartre". Hier lebte und arbeitete die künstlerische Avantgarde, entstanden die ersten Kabaretts, wurden Kunst- und Literaturzeitschriften verlegt und Literatur von Weltrang geschaffen. Ludwig Thoma war für viele Jahre leitender Redakteur des „Simplicissimus“ und schrieb dafür zahlreiche satirische Gedichte und Geschichten. Tauchen Sie ein in die Welt der Schwabinger Bohème um 1900!

Große Retrospektive:

Gabriele Münter im Lenbachhaus

130 Gemälde, viele lange nicht mehr gezeigt, vermitteln einen nachhaltigen Eindruck des enorm vielseitigen Werks Gabriele Münters. Da sie bereits als junge Frau in den USA als leidenschaftliche Fotografin unterwegs war und auch das Kino liebte, versucht die Ausstellung den offenen und experimentierfreudigen Ansatz Münters herauszustellen und geht damit weit über den meinst engen Fokus ihrer Beziehung zu Wassily Kandinsky hinaus.